Übersichtskarte

Der letzte Tag!

Dienstag, 27.08.2013

Nach einem entspannten Abend im Hostel mit vielen interessanten Skype-Gesprächen mussten wir heute Morgen wieder früh raus. Die Dusche haben wir allerdings ganz frech auf nach dem Frühstück verschoben. Dann ging es mit Baguette und Camembert gewappnet zu Fuß ins Viertel Montmartre. Als erstes schauten wir uns das legendäre Moulin Rouge von außen an und Franzi gönnte sich direkt gegenüber einen leckeren Kaffee bei Starbucks - das darf man am letzten Tag ja mal! ;-)

Unser nächster Stop war nach einer kleinen Runde durch die romantischen Gassen von Montmartre Sacré-Coeur. Als erstes gab's ein Vesper auf den Treppen, bei dem wir einem Clown in Aktion zugeschaut haben. Die Basilika hat uns auch super gut gefallen.

Als nächstes wollten wir uns einmal unter die Straßen von Paris in die Katakomben begeben. Die langen Wartezeiten haben uns leider davon abgehalten. Wir wären wahrscheinlich heute nicht einmal mehr reingekommen und morgen um 8:30 Uhr dort auftauchen, um trotzdem 1,5 Stunden zu warten, das wollten wir uns dann doch nicht antun.

Also wurde unser Programm verändert. Wir spielten Karten vor dem Palais de Luxembourg und besuchten das sehr beeindruckende Panthéon - das vielleicht beeindruckendste Gebäude unserer Reise!

Jetzt zurück im Hostel wird kurz ausgeruht und dann geht es an unserem letzten Abend nochmal zum Eiffelturm und an die Seine.

Zwei Russinen beim Sightseeing

Montag, 26.08.2013

Um 8 Uhr war es heute mal wieder an der Zeit aufzustehen, denn das Frühstück wird hier zu unmenschlichen Zeiten serviert ;-). Im Vergleich zu anderen Hostels ist das Frühstück hier wirklich gut und wir haben zum ersten Mal in Frankreich ein Croissant gegessen!

Nach einem kurzen Abstecher im Supermarkt ging es los zu unserer eigenen Walking Tour angefangen am Arc de Triomph (hier hat uns ein Asiate gefragt, ob wir nicht aus Russland kämen :-)) über die Champs Elysees zum Louvre weiter zur Notre Dame. Dort machten wir erst einmal eine kurze Pause und genossen die Sonne bei Baguette mit Rillette. An der Seine entlang ging es dann am Musée d'Orsay und dem Hôtel d'Invalides  vorbei zum Eiffelturm. Live ist der doch noch mal etwas anderes als auf Bildern!

Das hässlichste Kaufhaus

Nach einem anstrengenden, aber wunderschönen Tag, an dem wir sogar einen kurzen Blick auf das romantische Paris wie man es sich vorstellt erhaschen konnten, ging es mit der Metro zurück zum Hostel und jetzt werfen wir noch ein paar Ravioli in den Topf.

Der Countdown für unsere Heimreise läuft! Bisous de la ville lumière!

Letzter Stop: Paris

Sonntag, 25.08.2013

Nach noch einem leckeren Salat in einer ziemlich ekligen Küche in Rennes sind wir gestern nochmal losgezogen. Das war vermutlich die letzte und auch die längste Nacht unserer Reise. Jedenfalls haben wir heute Mittag erstmal über vier Stunden im Hostel geschlafen.

Mit dem TGV ging es nämlich schon um 9:30 Uhr von Rennes nach Paris. Die vorletzte Fahrt haben wir natürlich komplett verschlafen.

In Paris angekommen ging es mit der Metro erstmal vom Bahnhof Montparnasse zum Hostel. Die Pariser haben uns schon wahnsinnig nett in Empfang genommen und uns geholfen, zum nagelneuen und gerade erst eröffneten Hostel zu finden.

Nach einem leckeren Vesper mit Baguette und Rillette ging es dann ins Bett. Der Hunger trieb uns dann um 9 allerdings mal wieder zum goldenen M am Horizont! ;-)

Uns wurde jetzt wirklich bewusst, wie lange wir schon unterwegs sind, in wie vielen Betten wir geschlafen haben und wie oft wir schon unsere Backpacks gepackt haben. Paris wird als unser letzter Stop mit Sicherheit nochmal eine ganz andere Erfahrung, denn das nahende Ende ist jetzt allgegenwertig.

Morgen ziehen wir allerdings erstmal früh los und erkunden die Stadt - hoffentlich ausgeschlafen! :-)

Dunkle Wolken über Rennes

Samstag, 24.08.2013

Nach einem wunderschönen Abend in der belebten Innenstadt kamen wir spät in der Jugendherberge wieder an. Kein Problem - wir hatten uns vorher informiert, dass wir zu jeder Uhrzeit heimkommen könnten und nur zu klingeln bräuchten, was wir dann auch taten: 20 Minuten lang klingelten und klopften wir unermüdlich bis ein junger Mann, der wie wir ausgesperrt war, anrief und uns endlich geöffnet wurde mit den Worten: "Es gibt auch eine Klingel!" - na herzlichen Dank auch!

Nach einer sehr kurzen Nacht ging es um halbneun im Schlafanzug frühstücken und dann um 10 Uhr schnell aus dem Hostel raus, da von 10 bis 17:30 Uhr das Hostel aus Reinigungsgründen geschlossen ist. Echt super!

Also schlenderten wir über den Markt und sahen uns die Oper, das Rathaus und weitere wunderschöne Gebäude an. Schließlich kamen wir im Parc du Thabor an. Wir haben ja wirklich schon einige Parks gesehen, aber dieser hier war noch mal etwas ganz Besonderes! Also blieben wir fast zwei Stunden auf einef Bank sitzen, unterhielten uns, spielten Karten, sahen ein paar Leuten beim Swing-Tanzen zu und bewunderten die hübschen Blumen. Dann ging es noch kurz in den Super U und endlich zurück ins Hostel. Dort angekommen machten wir beide erst mal ein kleines Nickerchen! Es war wirklich ein sehr schöner, angenehmer Tag gewesen und wir haben zum allerersten mal unsere langen Hosen und Kapuzenpullis gebraucht!

La rue de la soif Das Rathaus Vor der Oper Mittagessenszeit Der Parc du Thabor Franzi ist blau ;-)

Vorletzter Stop

Freitag, 23.08.2013

Nach einem letzten französischen Frühstück in Douarnenez wurde gepackt, aufgeräumt, Vesper gerichtet und nach einem schnellen Mittagessen ging es dann schließlich mit dem Bus nach Quimper und weiter mit dem Zug nach Rennes.

So leer wie heute haben wir noch keinen Zug erlebt, so breiteten wir uns aus und genossen die 2,5 Stunden Fahrt. Der erste Blick auf Rennes war allerdings nicht so schön, wie erwartet. ;-)

Der erste Eindruck... ;-)

Nach 30 Minuten Fußmarsch mit Rucksack zur Jugendherberge bezogen wir unsere Zimmer. Und siehe da: Anstatt dem gebuchten Mehrbettzimmer bekamen wir ein Doppelzimmer mit Blick auf den Canal St. Martin. Rennes gefällt uns jetzt schon richtig gut!

Palmen gibt es auch

Wir fanden dann doch noch einen Supermarkt (die Rezeptionistin meinte, es gäbe keinen...) und kauften uns ein Vesper für morgen.

Jetzt wird noch geduscht und dann ziehen wir los! Es wird nur sehr hart, morgen vor 9 Uhr beim Frühstück aufzutauchen, aber das schaffen wir schon,

Bonne nuit!

Das Beste kommt zum Schluss

Donnerstag, 22.08.2013

Heute war nun auch schon wieder der letzte Tag in Douarnenez. Nach dem Frühstück sind wir sofort zum Bus aufgebrochen und in die nahegelegene größere Stadt Quimper gefahren. Zuerst haben wir den Ausblick auf die wunderschönen kleinen Straßen und romantischen Häuser genossen und sind zur Kirche gelaufen. Dann haben wir uns ein bisschen den Einkaufsstraßen zugewandt. In diesem romantischen Kleinstädtchen durch die Läden zu laufen, ist wirklich traumhaft.

Dann haben wir uns noch einen Crêpe mit Zucker gegönnt und es ging schon wieder zurück nach Douarnenez zum Mittagessen: Frischer Thunfisch, Crevettes und Kartoffeln!

Leeeckeeer Am Crevettes essen

Danach ging es noch ein letztes Mal zum Strand. Wir haben erstmal eine Runde Boule gespielt und sind hinterher zur Abkühlung ins Meer gerannt. Nach jeder Menge Wellenreiten stieg die Flut und wir mussten flüchten. Eine Dusche später gab es dann würzige Crêpes zum Abendessen. Nach fleißigem Haareflechten und einer Runde UNO wird jetzt im Bett noch ein Film geschaut!

  Boule am Strand

Relax, take it eeeeaaassy!

Mittwoch, 21.08.2013

Nach einem erneuten typischen Frühstück mit Bol und Baguette lagen wir einfach noch eine Weile im Bett rum und lasen bis es dann schon wieder Mittagessen gab :-)

Während der Rest schön mit dem Auto zum Strand "Les Sables Blancs" fuhr, ging es für uns zu Fuß los. Wir schlenderten an den drei Häfen der Stadt entlang, bewunderten die Insel Tristan (ja, sie heißt wie Debbies Bruder!), kauften Postkarten und liefen mit den Gute-Laune-Hits von Irie Révoltés im Ohr am Meer entlang zum Strand.

Zu Fuß ging es auch wieder zurück, nachdem wir gebadet, geduscht und uns gegenseitig französische Zöpfe geflochten hatten. Daheim gab es dann die besten Pommes von unserer Reise und zwar die Selbstgemachten von Grand-mère, dazu Frikadellen.

Am Hafen gab es dann noch leckere Crêpes in der Crêperie und Cidre. Wahnsinn, was wir hier alles essen!

Bienvenue à Douarnenez

Dienstag, 20.08.2013

Nach einer entspannten Nacht im Hotel in Bordeaux und einer schnellen Dusch-und-Pack-Aktion ging es für uns gestern nochmal ins Zentrum von Bordeuax. Erst wurde jedoch eingekauft und im französischen Kebab zu Mittag gegessen. Das Frühstück haben wir ausnahmsweise mal ausfallen lassen.

Zum Shoppen in Bordeauxs traumhafter Shoppingmeile blieb leider nicht viel Zeit, denn um 14:55 Uhr fuhr unser Zug nach Quimper ab. Leider hatte uns der Bahnbeamte in Pforzheim ja den Zug am Tag davor reseviert, so hatten wir für diesen IC gestern keine Reservierung. Eine Stunde sind wir auf dem Boden gesessen, dann hat sich Franzi mit schmerzendem Hintern auf die Suche nach Plätzen gemacht und wir sind fündig geworden.

So wurden die nächsten sechs Stunden wesentlich angenehmer und irgendwann waren wir alleine im Abteil und sogar fast alleine im kompletten Waggon. Die Vorfreude auf Douarnenez und Debbies Familie wurde immer größer und die Ankunft um kurz vor 10 wurde von uns sehnsüchtig erwartet.

Im Haus angekommen gab es dann gleich noch eine Runde Crêpes für uns beide - welch ein Luxus. Somit konnten wir satt und müde ins Bett fallen.

Heute Morgen ging es nach einem französischen Frühstück erstmal in die Stadt. Am Hafen entlang konnte Franzi dann zum ersten Mal den bretonischen Meeresduft genießen. Nach einem kleinen Abstecher auf dem Spielplatz gab es dann schon Mittagessen.

Satt und gestärkt fuhren wir dann alle an den Strand. Das bretonische Meer mit Ebbe und Flut und jeder Menge Algen ist schon etwas Besonderes. Gerade die Wellen haben uns den Nachmittag auf jeden Fall versüßt und auch Debbies kleiner Bruder Tristan hielt uns ganz schön auf Trab.

Schließlich ging es noch in den riesigen Intermarché und danach konnten wir bei Baguette, selbstgebackenem Brot, Riette, Brie, Melone etc. den Tag ausklingen lassen. Nach einigen Runden UNO (Franzi hat gewonnen!) und einer wohltuenden Dusche sitzen wir jetzt im Zimmer und finden endlich Zeit, euch zu berichten.

Retour en France

Sonntag, 18.08.2013

Die Tapasbar, die Franzi schon von ihrem Familienurlaub in Barcelona kannte, war total gemütlich und wir genossen den Abend bei einem Bier, spanischer Tortilla, Patatas Bravas und Käsekugeln. So leckere, große Portionen für einen wirklich erschwinglichen Preis! Dann stand schon die letzte Nacht in Spanien bevor.

06:40 Uhr: so früh mussten wir auf unserer gesamten Reise nie aufstehen und waren wieder einmal sehr starkban unsere Schulzeit erinnert. Im Dunkeln und mit Hilfe von Taschenlampen wurdw dann fertiggepackt und los ging es wieder mit der Metro zum Bahnhof. Kaum hatten wir unser Ticket eingelöst, viel uns auf, dass unser Zug doch erst eine Stunde später kam...naja, dann konnten wir wenigstens einmal das Frühstück beim Mc Donald's ausprobieren ;-)

Nach zwei Mal umsteigen und insgesamt neun Stunden kamen wir auch schließlich im wunderschönen Bahnhof von Bordeaux an. Hier haben wir sogar wieder ein Doppelzimmer im Hotel, was wir nach dem Hostel in Barcelona sehr zu schätzen wissen.

Es war so unglaublich angenehm durch die hübschen Straßen der Stadt zu spazieren und die Tasche ohne Bedenken am Rücken tragen zu können! Erst jetzt wurde uns bewusst, wie anstrengend und nervig das ist, immer und überall Angst vor Taschendieben haben zu müssen! Bordeaux gefällt uns wirklich ausgesprochen gut, vor allem, da es im Gegensatz zu Barcelona fast keine Touristen gibt und die Stadt trotzdem total lebendig ist. Wir spazierten etwas an der Garonne entlang und bewunderten die wunderschönen Gebäude in der Innenstadt.

Unser Hotel An der Garonne Die Kathedrale Das Rathaus Das bekannte Theater Debbie und Kinos... ;-)

Es ist nicht zu glauben, aber ratet mal, wo wir tatsächlich wieder zum Abendessen gelandet sind ;-)

El último día en España

Samstag, 17.08.2013

Mit Johannes aus Düsseldorf, der sich uns angeschlossen hat, ging es heute Morgen nach einer etwas kürzeren Nacht zur Plaça Espanya und zum Berg Monjuïc.

Dort konnten wir den Palau Nacional, das Olimpia Stadion und die Burg von Monjuïc bestaunen. Der Berg ist außerdem tramhaft grün und nicht so überlaufen.

Plaça Espanya Palau Nacional Der Blick von oben Das Stadion Hmmm lecker ;)

Nach einem kurzen Vesper ging es zurück zum Hostel und nach einer kurzen Entspannungspause machten wir uns zu zweit auf den Weg ans andere Ende der Stadt. Hier konnten wir die Gaudí Cascada, ein Mammut und wieder einen wunderschönen Park sehen.

Die Cascada Arc del Triomf

In Barcelona haben wir uns dann heute auch mal endlich getraut, ein bisschen shoppen zu gehen und so konnten wir beide mit einer kleinen Tüte zurück zum Hostel schlendern.

Jetzt heißt es packen und nachher gehen wir noch lecker Tapas essen, das haben wir uns nämlich wirklich verdient!

Gaudí-Tag

Samstag, 17.08.2013

Nach einem etwas schlecht organisierten Frühstück mussten wir erstmal überlegen, was wir von der Stadt noch sehen wollen. Doch unsere Motivation und Begeisterung war nach den Ereignissen am vorigen Abend sehr gesunken.

Wir haben dann alle unsere Kräfte gesammelt und das Hostel für einen Gaudí Tag verlassen. Über die Ramblas ging es erst einmal zu McDonalds, wo sich Franzi einen leckeren Cappucchino gegönnt hat. Danach stieg unsere Laune plötzlich von 0 auf 100.

Die Plaça Catalunya Wie gesagt: Wir hatten super Laune!

Als erstes Gaudí-Werk haben wir uns die Casa Battló angeguckt. Das zweite Gebäude auf unserer Route war dann aber nicht halb so beeindruckend. Weiter ging es zur Sagrada Familia - der bekannten und noch immer nicht fertiggestellten Kirche von Gaudí. Die ganzen Bauarbeiten haben das Bild wirklich negativ beeinflusst und unsere Begeisterung hielt sich in Grenzen.

Die Casa Battló Das andere Gaudí-Haus

Der Parc Güell war allerdings auf jeden Fall einen Besuch wert, wenn er auch viel zu überfüllt war. Schließlich ging es mit der Metro zum Hafen. Nach einem kurzen Spaziergang haben wir uns dann in den gefährlichsten Teil der Ramblas (eine von Künstern und Restaurants besiedelten Straße getraut). Nach einem leckeren Eis ging es dann schon wieder zum Supermarkt und hinterher wurde lecker gekocht: Käse-Spinat-Tortellini mit Thunfisch-Tomaten-Soße.

Der Parc Güell Am Hafen Wir hatten Spaß ;-)

Schließlich wurde geduscht und los ging es zum Straßenfestival von Grácia. Überall auf jedem Platz dieses Stadtviertels wurde eine Bühne aufgestellt und super schön und bunt dekoriert!

Bei einer Funk-Band aus Frankreich, die auf einmal in der Mitte des Platzes spielte, standen wir dann sogar in der ersten Reihe! Dieses Festival war auf jeden Fall ein Highlight unserer Reise.

 

Wir haben es sogar geschafft, mit Debbies Handy Fotos zu machen. :-)

Barcelona - Stadt der Taschendiebe

Freitag, 16.08.2013

Fotos gibt es heute keine, denn am Ende des Tages war Franzis Handy weg...

Aber jetzt mal von ganz von vorne:

08:18 Uhr - so früh ist bisher noch keiner unserer Züge abgefahren. Als der Wecker klingelte, fühlten wir uns in unsere Schulzeit zurückversetzt. Mit zwei Baguette, einem Camembert und einer Lyoner am Stück haben wir uns schließlich auf den Weg zum Bahnhof gemacht. Nach zwei Mal umsteigen in Montpellier und Figueres sind wir dann endlich in Spanien angekommen.

Mit der Metro ging es dann Richtung Hostel und nach einer kurzen Suchaktion fanden wir es auch. Der erste Eindruck war nicht sehr berauschend, aber es ist ja nur für drei Nächte ;-) Jedenfalls hatten wir noch nie so ein dreckiges Zimmer.

Und schon ging es wieder zu einer Free Tour durch das gothische Viertel mit einer kleinen netten Gruppe von sechs Personen. Aber wir waren natürlich alle nicht halb so cool wie der Tourguide, der jeden Abend beim Bar Crawl unterwegs ist und sich für den witzigsten Ami in Barcelona hält. Was er uns  er die Stadt erzählt hat, war aber interessant!

Zurück im Hostel ging es dann erstmal ans Kochen. Wir haben unserer Kreativität keine Grenzen gesetzt und Nudeln mit Parmesan gegessen dazu Tinto de Verano und Bananenjoghurt. :-)

Franzis Handy lag dabei zehn Zentimeter von ihrem Teller entfernt, doch nach dem Essen war es weg. Nachdem wir den ganzen Nachmittag so gut auf unsere Sachen aufgepasst haben, schien uns das erstmal vollkommen unmöglich.

Jedenfalls endete der Abend auf der Polizeistation, an die sich im Minutentakt Diebstahlopfer wendeten. Anstatt den Abend im nächtlichen Barcelona zu verbringen, sind wir kaputt und mit gründlich verdorbener Laune ins Bett gefallen.

Mit Bildern wird es ab jetzt ziemlich schwierig, aber wir wollen umso detailierter erzählen!

Der letzte Tag in Marseille

Mittwoch, 14.08.2013

Nach einem Frühstück mit traumhaftem Blick auf den Hafen (Es gab Baguette und Camembert!) haben wir uns auf den Weg zur Basilika Notre Dame de la Garde gemacht. Ein anstrengender Weg, der sich sehr gelohnt hat. Nicht nur das Innere der Basilika sondern auch der Ausblick auf die Stadt waren atemberaubend!

Schöner Ort für ein Frühstück Der anstrengende Aufstieg Es war etwas windig!

Weiter ging es dann zu einer kleinen Festung am Hafen und zum Palais Pharo. Noch ein Palast in Marseille, der uns absolut ins Staunen versetzt hat.

Der Palais Pharo

Nach einem kurzen Eis und Kaffee haben wir uns dann zum nächsten Museum getraut. Auch dieses Museum hat moderne Kunst ausgestellt - etwas zu modern für unseren Geschmack. Wir haben jedenfalls nicht verstanden, was der Künstler bei seinen Werken angestellt hat und was er uns zeigen wollte.

Der Entritt in dieses Museum hat sich nicht gelohnt!

Schließlich sind wir noch ein bisschen durch die Läden geschlendert. Unser Bummel hat im Supermarkt geendet, wo wir uns für die lange und frühe Fahrt nach Barcelona mit Baguette eingedeckt haben.

Nach unserem Marathon durch Marseille haben wir uns dann schließlich zum zweiten Mal hintereinander bei McDo verköstigt und es sehr genossen.

10. Halt: Marseille

Dienstag, 13.08.2013

Heute hieß es dann eben mal wieder: früh aufstehen und erneut packen! Wir verabschiedeten uns von den zwei netten Stuttgarterinnen aus unserem Zimmer und machten uns - wieder einmal - auf den Weg zum Bahnhof. Zum Glück lief dieses Mal alles glatt und wir konnten schon um 14 Uhr in unser Hotelzimmer (!!!) einchecken. Was für ein Luxus, ein eigenes Zimmer mit Bad zu haben! Und dann auch noch so zentral!

Nach einem kurzen Vesper auf dem Bett ging es dann auch schon zum wunderschönen alten Hafen von Marseille. Die Stadt hat uns wirklich positiv überrascht, vor allem, da wir vorher nur solche Dinge wie "Was? Ihr geht nach Marseille? Das ist die kriminellste Stadt von ganz Frankreich!" gehört hatten. Es ist wirklich eine tolle Stadt mit atemberaubenden Sehenswürdigkeiten wie den Palais Longchamp. Außerdem ist es die Europäische Kulturhauptstadt 2013 und das soll ja was heißen :-)

Giraffe und Giraffe ;-) Unser Hotel! Okay, leider nicht... Das Hotel Dieu Kulturhaupstadtjahr 2013 Die Kathedrale Ausblick auf zwei moderne Museen Auch Debbie hat ihr Lieblingstier gefunden Der Palais Longchamp

Jetzt müssen wir auch noch etwas beichten...heute Abend gab es das erste McMenü auf unserer Reise für jede von uns :-) Lecker war's!

Jetzt genießen wir unser Hotelzimmer inklusive Fernseher!

Und da es von gestern so wenige Bilder gab, heute umso mehr ;)

Verliebt in Nizza

Dienstag, 13.08.2013

Endlich hatten wir Gelegenheit, einen schönen, sauberen und etwas kühleren Strand zu besuchen - es war wesentlich besser als in Genua. Spätestens als wir zum ersten Mal ein Stück raus geschwommen sind, haben wir uns dann auch komplett in Nizza verliebt!

Nach einer Runde Sonnenbaden ging es dann zurück zum Hostel, wo erstmal Wäsche gewaschen und getrocknet wurde. Das war eine äußerst anstrengende und Geduld erfordernde Aufgabe, aber wir hatten diese Wäscherei echt nötig. ;-)

Leider war die Wäsche bei diesem Trockner hinterher nicht trocken und so mussten wir nochmal im Zimmer improvisieren...

Hinterher hatten wir dann endlich die Chance, ein bisschen zu shoppen. Eine Wohltat! Der Hunger und die Öffnungszeiten der Geschäfte haben uns allerdings bald wieder zurück ins Hostel geführt und wir haben uns einen riesigen, super leckeren Salat zubereitet.

Dann mussten wir auch schon wieder den letzten Abend in Nizza ausklingen lassen, obwohl wir hier wirklich mehr Zeit verbringen könnten. Nachher heißt es ab nach Marseille, aber jetzt wird erstmal gefrühstückt und gepackt!

Der Gedanke, dass heute schon genau vier Wochen rum sind, ist wirklich seltsam und stimmt uns jetzt schon ein bisschen traurig...

Ein Tag zu dritt

Montag, 12.08.2013

Nachdem wir mitten in der Nacht noch ewig mit zwei Stuttgarterinnen aus unserem Zimmer getratscht haben, fiel es uns gestern Morgen äußerst schwer aufzustehen. Ein kurzes französisches Frühstück und los ging es zum Bahnhof, wo wir Katharina, eine Klassenkameradin, abholten. Sie ist seit zwei Wochen als Au Pair in Draguignon und hat sich den gestrigen Tag freigenommen, um mit uns Nizza zu erkunden.

Wir hatten fest geplant die in der Herberge ausgeschriebene Free Tour zu machen. Leider hatte niemand der Mitarbeiter eine Ahnung und letztendlich stellte sich heraus, dass auf dem Infozettel die falschen Tage angegeben wurden.

Somit machten wir uns auf den Weg ins nahegelegene Museum für moderne Kunst (MAMAC = Le Musée d'Art Moderne et d'Art Contemporain), das Franzi schon letztes Jahr besucht hat und das uns auch dieses Jahr wieder richtig gut gefallen hat. Jede Menge uns bekannte und unbekannte Künstler haben in der temporären Ausstellung zum Matisse-Jahr 2013 Werke ausgestellt, auf denen sie Matisse' Werke zitieren!

Vor dem Museum

Danach haben wir uns auf den Weg zum Blumenmarkt und ins Vieux Nice gemacht, wo wir uns erstmal einen kleinen Snack gönnten. Am Strand entlang ging es dann auf den Schlosshügel mit traumhaftem Ausblick, einem kleinen Wasserfall und hinterher auf den bekannten Friedhof von Nizza.

Auf der anderen Seite des Schlosshügels haben wir dann die Yachten bewundert und sind an der Promenade bis zum berühmten Hotel Negresco gelaufen. Von dort an ging es dann zur russischen Kirche - ein Anblick, der sich wirklich gelohnt hat!

Selbst in Frankreich ist auf die Bahn nicht immer Verlass und so hatte Katharinas Zug zurück nach Hause eine Stunde Verspätung. Immerhin hatten wir dann noch Zeit, uns ein leckeres Eis zu gönnen und uns vom Marathon durch Nizza zu erholen. Dann hieß es leider auch schon wieder "Au revoir, Katharina!".

Vielen Dank für den wunderschönen Tag, den wir zusammen verbracht haben!

Nach einer kurzen Dusche haben wir uns dann ans Kochen gemacht: Gnocchi mit Schinken-Käse-Sahne-Soße! Es war ein fantastisches Essen und wir waren richtig stolz auf uns.

Die folgende Nacht war schon wieder sehr kurz, aber nach einen entspannten Frühstück wollen wir jetzt sowieso erstmal in Ruhe an den wunderschönen Strand Nizzas.

Ciao Ciao Genua - Salut Nice!

Samstag, 10.08.2013

Suuuper lecker gegessen haben wir gestern! Pasta und hinterher noch Panna Cotta und Tiramisu. In einem italienisch (eigentlich eher asiatischen) Restaurant mit gratis Weinprobe vom Nachbartisch! ;-)

Mhmmmmm

Heute Morgen hieß es dann leider früh aufstehen, auschecken und los zum italienisch/englischen Stadtrundgang! Dafür dass es unsere erste nicht kostenlose Tour war, waren wir allerdings ziemlich enttäuscht. Außer ein paar neuen Ecken haben wir nichts Spannendes gesehen und erfahren...

Vor dem Palazzo Ducale Ein ehemaliger Klosterhof

Hinterher ging es dann ins absolute Touristen-Restaurant zum Pizza essen. Nach einem Cappucchino und einem kleinen Stadtbummel haben wir uns dann ein letztes italienisches Eis gegönnt und sind zurück zum Hostel gefahren.

Bepackt mit Vesper zum Abendessen ging es dann mit einer französischen Mitfahrgelegenheit (ein junges Paar im Renault Twingo) nach Nizza - die Zugfahrt wäre zu kompliziert und zeitaufwendig gewesen. Franzi hat sich fest vorgenommen, sich den gleichen Fahrstil wie der Fahrer anzueignen!!

Auch den Ausblick auf das Meer und den tolle Musikgeschmack unser Mitfahrgelegenheit sollten wir erwähnen.

Angekommen in Frankreich konnten wir dann gleich die Zimmer in der zentral gelegenen und idyllischen Herberge beziehen. Nach einer wohlverdienten Dusche haben wir dann noch in aller Ruhe gevespert!

Ein Vesper an der Côte d'Azur

Ganz nebenbei möchten wir uns noch gaaaaaanz herzlich für all die vielen großartigen Kommentare bedanken. Wir freuen uns immer sehr!!!! :-)

Also: Hört nicht damit auf!

Endlich am Strand!

Freitag, 09.08.2013

Nach einem eher bescheidenen Vesper und einem entspannten Abend im Nieselregen folgte heute morgen ein noch bescheideneres Frühstück. Das umfasst nämlich im Hostel zwei Stück Zwieback, ein bisschen Marmelade und Nutella, ein ekliges Fertigcroissant, einen kleinen Joghurt und ein Getränk aus dem Automaten. Wir wollten den schlechten Frühstückskritiken auf der Hostelhomepage mal auf den Grund gehen - sie hatten recht!

Genua bei Nacht Lecker...nicht!!!

Bevor es also zum Strand ging, machten wir noch Halt in der Bäckerei - eine Wohltat! Dann haben wir uns am letzten Tag unseres ersten Interrail Tickets in die Bahn gesetzt und sind nach Camogli gefahren.

Vor der Abfahrt konnten wir dann endlich noch in den Garten des Palazzo Principale

Trotz grausamer Hitze haben wir uns an den Strand gelegt und den Blick auf das Meer und die traumhafte Kleinstadt genossen. Die riesigen Wellen haben uns allerdings das ein oder andere Mal aus unserer Traumwelt zurückgeholt und alle Badenden mussten sich und ihre Habseligkeiten vor dem Wasser retten!

Als wir dann komplett durchgeschwitzt waren und auch ein Bad im Meer nichts mehr an der Hitze ändern konnte, ging es wieder zurück nach Genua. Die Züge sind allerdings mit den deutschen ganz und gar nicht zu vergleichen. Bei der Fahrt bot sich uns aber ein wunderschöner Blick auf Meer und viele kleine Städte.

Zurück im Hostel hatten wir eine Dusche dann auch mehr als nötig. Nachher geht es ins Restaurant und morgen Abend heißt es dann auch schon wieder "Ciao Ciao Genova!"

Gewitter und Regen in Strömen

Donnerstag, 08.08.2013

Nach einer etwas lauten Nacht (ich habe noch nie eine Frau so schnarchen gehört!) machten wir uns mit dem Bus auf die Suche nach etwas Essbarem. Schnell fanden wir eine einheimische Bäckerei und kauften uns ein bisschen Focacchia. Als wir dann an der Bushaltestelle warteten, goss es wie aus Kübeln. Wenigstens kamen unsere Regenjacken mal zum Einsatz. Da wir keinen großen Supermarkt fanden, kauften wir uns also im Carrefour Express ein Stück Brie und rote Pflaumen und genossen ein himmlisches Frühstück/Mittagessen auf einer Kirchentreppe im Zentrum.

Aufgrund des schlechten Wetters entschlossen wir uns kurzerhand zwei Palazzi zu besichtigen. Der Eintritt hat sich wirklich gelohnt! Franzi genoss noch einen superleckeren Capucchino an der Bar und wir gönnten uns ein richtiges italienisches Gelato :-)

Beim Stadtspaziergang Der Palazzo Principale,... ...der leider schon geschlossen hatt!

Jetzt sind wir wieder zurück im Hostel und wollten uns eigentlich auf die Terasse mit tollem Ausblick setzten und vespern, aber leider hat es schon wieder angefangen zu regnen. Naja, morgen soll es besser werden!

Venedig - Mailand - Genua

Mittwoch, 07.08.2013

Nach einem kurzen, leckeren Frühstück ging es zum letzten Mal mit unseren geliebten Busbooten zum Bahnhof Santa Lucia und wir genossen noch einmal die atemberaubende Aussicht. Schon war unser Aufenthalt in Venedig zu Ende und die zweite Hälfte unserer Reise hatte begonnen.

Die traumhafte Lobby

Nun ging es mit dem Zug – eine wahre Luxusfahrt -  in Richtung Mailand. Hier machten wir circa einen zweistündigen Halt und nach einer kurzen Vesperpause im wunderschönen Bahnhof machten wir uns samt Rucksäcken auf in die Innenstadt. Nach einem anstrengenden Marsch fanden wir schließlich auch die bekannte Einkaufsgalerie mit all den teuren Geschäften. Den Anblick den wir, verschwitzt wie wir waren und mit unseren Backpacks auf dem Rücken, neben Louis Vuitton und Prada abgaben, war bestimmt skurril. Auf unserer bisherigen Tour haben wir schon einige Gotteshäuser gesehen, aber der Dom in Mailand war doch etwas Besonderes!

Ein langer Weg in die Innenstadt von Milano

Auf den langen Rückweg hatten wir keine Lust, also nahmen wir kurzerhand die Metro zurück zum Bahnhof und stiegen in den Zug nach Genua. Dort angekommen nahmen wir den Bus und dank sehr freundlicher Einheimischer fanden wir unser Hostel auf Anhieb. Das Beste ist wohl der atemberaubende Blick auf die Stadt!

Wahnsinnsblick

Nachdem wir unser Zimmer bezogen hatten, ging es mit dem Bus nochmal in die Stadt und wir gönnten uns ein richtig leckeres Abendessen und ein bisschen Weißwein in einer heimeligen Gaststube.

  Mhmmmm

Wir sind gespannt, was uns in Genua noch erwarten wird. Ein waschechtes Film-Piratenschiff haben wir schon zu Gesicht bekommen!

Das Piratenschiff aus Polanskis

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